Silvestertipps Tierhalter


Feuerwerk

An keinem anderen Tag des Jahres verschwinden so viele Vierbeiner wie am letzten Tag. Silvester ist der schlichte Horror für viele Haustiere. Deshalb sollte man gerade als Tierbesitzer darauf verzichten, Feuerwerk zu zünden und mit gutem Beispiel vorangehen.

Viele Tiere entlaufen zum Beispiel auch, weil sie durch offen gelassene Türen oder Fenster entwischen, während ihre Halter um Mitternacht in den Garten oder auf die Straße vor dem Haus gehen, um das neue Jahr zu begrüßen. Vor allem Besucher achten häufig nicht darauf, alle Türen zu schließen.

Man sollte dem Tier in der Wohnung oder im Haus Rückzugsmöglichkeiten einrichten und versuchen durch heruntergelassene Rollos und mit Hilfe des laufenden Fernsehers oder Radios den Lärm auszusperren. Und man sollte bei seinem Tier sein und ihm beistehen, wenn es Angst hat. Manche Tiere leiden auch gesundheitlich stark unter dem Krach des Jahreswechsels. Hier hält man frühzeitig Rücksprache mit dem Tierarzt und verabreicht ein beruhigendes Mittel.

Die letzte Gassirunde mit dem Hund hat daher am Silvestertag rechtzeitig vor Beginn der ausgelassenen Knallerei zu erfolgen. Hunde sollten nicht mehr frei laufen, sobald der Böllerverkauf begonnen hat. Auch Hunde, die keine Angst zeigen, können erschrecken und weglaufen, wenn ein Knallkörper direkt neben ihm explodiert. Beim Aus- und Einsteigen ins Auto und beim Öffnen der Wohnungstür achtet man verstärkt darauf, dass der Vierbeiner nicht entwischt. Ängstliche Hunde sichert man mit einer zweiten Leine und einem Sicherheitsgeschirr.

Auch Freigängerkatzen haben in der Silvesternacht ihren Platz in der Wohnung oder dem Haus. Sie trauen sich oft nicht nach Hause oder verlaufen sich, weil sie aus Angst vor der Knallerei von den üblichen Wegen abweichen. Ganz wichtig ist auch eine Registrierung bei einer Organisation wie z.B. TASSO oder dem Deutschen Haustierzentralregister. Nur so haben Tiere eine Chance, im Ernstfall wieder nach Hause zurückgebracht zu werden.