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Kinderferienprogramm 2018


Das Kinderferienprogramm 2018 vom Tierschutzverein Schwetzingen fand am Donnerstag, den 09.August 2018 statt und stand unter dem Motto „Neues entdecken und Spaß haben“: Besuch beim Imker Martin im Schaupark Hockenheim

16 Ferienkinder fanden sich erwartungsfroh vor 9 Uhr am Bahnhof Schwetzingen ein, um mit dem Zug nach Hockenheim zu fahren. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Gartenschaupark war das erste Ziel, der Abenteuerspielplatz erreicht. Nach dem Ausprobieren von verschiedenen Spiel- und Turngeräten war bei dem schon vormittags heißen Wetter eine Erfrischung sehr willkommen. Es gab kühle Getränke und die 1.Vorsitzende, Sandra Mummert, hatte Melonen- und Gurkenscheiben vorbereitet, die reißend Abnehmer fand. Nach einem weiteren kurzen Weg war der Garten vom Imker Günther Martin erreicht. Der kindgerechte Vortrag begann mit Verhaltensregeln: „Bienen können gut hören und riechen“, das heißt: leise sein und sich ruhig ohne Hektik bewegen, was das Schwitzen begünstigen kann und die Bienen evtl. zum Stechen reizen könnte. Es sind nur die Weibchen, die stechen können. Bei einem evtl. Bienenstich, der sehr schmerzhaft ist, soll der Stachel möglichst schnell entfernt werden. Bienen sind von Natur aus nicht aggressiv, d. h. man hat friedliche Bienenvölker gezüchtet. Bienen haben im Gegensatz zur gelb-schwarz gestreiften Wespe einen braun-schwarz gestreiften Körper. Z. Zt. stehen acht Bienenstöcke (=Kästen) auf dem Gartengelände, davon ein sog. Baby-Bienenstock, in dem sich ganz junge Bienen befinden, die mit Honig gefüttert werden und die sich eine Bienenkönigin heranziehen. Überhaupt werden die Bienen, da es aufgrund des heißen, trockenen Wetters auch wenig Nahrung gibt, mit Zuckerwasser in einem speziellen Behälter gefüttert, in dem sie nicht ertrinken können. Hingegen werden die männlichen Bienen (=Drohnen) von den fleißigen weiblichen Bienen, den Arbeiterinnen, nicht mehr gefüttert. Sie haben die Aufgabe der Begattung der Königin erfüllt und sind jetzt überflüssig. Im Frühjahr sterben die alten Bienenvölker und die jungen Bienenvölker übernehmen nun das Sammeln von Nektar, Pollen und Honigtau, um den neuen Nachwuchs zu füttern. 80% der Früchte sind auf die Bestäubung von Bienen zurückzuführen. Zucker und Zuckersirup wird zur Überwinterung der Bienen angeboten. Die Fütterung dauert bis zum Spätherbst, bei Temperaturen ?10° wird kein Futter mehr aufgenommen.

Herr Martin hatte, bevor es Honig-Brötchen und kleine Croissants gab, 9 Plastikblumen versteckt, die es zu finden galt, was den pfiffigen Kindern im Nu gelang. – Aus rechteckigen Bio-Bienenwachsplatten bastelte jedes Kind zum Andenken an den ereignisreichen Tag noch eine Bienenwachskerze.

Bevor gegen 13 Uhr wieder die Heimfahrt angetreten wurde, wurden noch kleine Geschenke verteilt (Lego-Puzzle und Schokoriegel). Die Helferinnen Ilonka Blum, Christa Burger, Dorothee Kern, Annamaria Löchel, Barbara Schwalbe und Angelika Wallner waren froh, alle Kinder wohlbehalten und zufrieden den Angehörigen übergeben zu können.