Resümee der Demo gegen Zirkus Baruk


Dank einiger sehr motivierter Tierschützer und Mitglieder des Vereins konnten wir uns trotz der sehr kurzfristigen Ankündigung einer kleinen genehmigten Demo am 28.07.2018 um 15 Uhr 30 vor dem Zirkusgelände einfinden.

Nachdem unsere Demo friedlich verlaufen war, bot man uns von Seiten des Zirkusbetriebs an, die Tierhaltung in Augenschein zu nehmen. Auch durften wir in den ersten zehn Minuten der laufenden Vorstellung einen Blick ins Zirkuszelt werfen. Das Kamel z.B. diente dabei nur als Laufnummer um eine junge Artistin in die Manege zu bringen. Nach getaner Arbeit durfte es die Manege wieder verlassen.

Da uns die Wartezeit am Samstag in der prallen Sonne zu lang wurde, kamen wir am darauffolgenden Sonntag wieder, um den avisierten Rundgang im Bereich der Tierbestallungen einzufordern. Dieses Mal wurden wir nicht so freundlich empfangen. Eher unwirsch machte man uns klar, dass keine Zeit für einen Rundgang vorhanden sei. Man hätte durch unsere Anwesenheit am Vortag Einbußen gehabt. Interessenten, die einen Besuch eingeplant hatten, seien weggeblieben.

Immerhin hatte man dann doch von Seiten der Zirkusfamilie ein Einsehen und wir durften uns die Tierbestallungen ansehen. Die Tiere machten trotz des extrem heißen Wetters einen entspannten Eindruck. Überall war ausreichend Wasser vorhanden. Durch die Größe des Ackergeländes standen die Tiere nicht dicht zusammen, sondern jedes Tier hatte ausreichend Platz.

 

Im Großen und Ganzen war unser Eindruck ein guter. Wenn uns nicht bei Verlassen des Geländes noch eine kleine hochträchtige Hündin über den Weg gelaufen wäre, die auch zum Tierbestand des Zirkus gehörte und die wir mit Sicherheit nicht hätten sehen sollen. Ein ebenfalls vorhandener kleiner Rüde war leider unkastriert.